Baiser mit gefriergetrockneten Himbeeren

2019 – ich fange wieder an. Liegt es an der weiteren Elternzeit oder tatsächlich am neuen Jahr? Jedenfalls – ich bin zurück und sehr motiviert. Zum Start gibt es Baiserhäubchen mit gefriergetrockneten Himbeeren, einfach weil ich etwas Farbe in der grauen Winterzeit schön finde. Und Himbeeren immer gut schmecken.

Und zum ersten Mal sind mir Baisers tatsächlich so gelungen, wie sie sein sollten. Ohne Risse, ohne Luftlöcher innen. Im Rezept verrate ich euch, wie ich das hinbekommen habe.

Ihr könnt den Geschmack natürlich auch variieren. An Weihnachten macht ihr zB statt der Himbeeren Zimt, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz dazu. Und macht Ringe oder andere Formen, um sie auch auf den Baum hängen zu können.

Rezept (für 2 Bleche):

4 Eiklar Gr. L
200g Zucker
1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
1.5TL gefriergetrocknete Himbeeren, Pulver
und eine Prise Salz

Ich habe nur ganze gefriergetrocknete Himbeeren gefunden, daher habe ich ca. 2 Esslöffel Himbeeren mit einem Hexler zu Staub püriert, die offensichtlichen Kerne habe ich händisch entfernt.

Für das Baiser mischt ihr erst alle Zutaten außer den gefriergetrockneten Himbeeren mit dem Schneebesen. Dann kommt die Rührschüssel über einen Topf mit heißem Wasser und erwärmt alles so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Bei mir hat das ca. 5 Minuten gedauert. Der Zitronensaft macht übrigens, dass die Masse stabiler wird.

Dann kommt die Rührschüssel (bei mir) zur KitchenAid und die Masse wird so lange auf hoher Stufe gemixt, bis sie fest und glänzend ist. Tatsächlich war die Masse aber auch nicht so fest, dass schon Luftblasen entstanden sind. Ich denke, es waren wieder ca. 5 Minuten.

Mit der Teigspachtel habe ich dann das Himbeerpulver untergerührt. Ihr könnt nun mit dem Spritzsack entweder Häubchen oder Herzchen oder was auch immer spritzen. Bei 100 Grad wird das Baiser ca. 2h getrocknet. Einfacher ließen sie sich übrigens von der Silikonbackmatte lösen als von einem normalen Backpapier.

Danach müsst ihr sie übrigens wirklich luftdicht verschließen, weil sie sonst bei Raumtemperatur sehr klebrig werden. Falls das passieren sollte, trocknet ihr sie einfach im Backofen für ca. 20 Minuten wieder nach – kein Problem!

Guten Appetit!
Daniela

[In der Weihnachtsbäckerei…] Mürbe Linzer Augen

In der Weihnachtsbäckerei,
gibt’s so manche Leckerei *sing*

Der Ofen glüht, die Heizung braucht in der Küche niemand – es herrschen sommerliche Temperaturen. Wie gut, denn langärmlig backen mag ich nämlich so gar nicht. Ich liebe Weihnachtskekse, aber bisher habe ich mich immer mit einer Schuhschachtel voller Kekse von meiner Mama verwöhnen lassen. Dieses Jahr habe ich es irgendwie geschafft, dass ich nun für 10 ErzieherInnen unserer Kita Kekse als Geschenk backe. Ich frage mich immer noch wie. Nach diesem kleinen Schock habe ich gestern gleich 230 Linzer Kipferl gebacken. Die Linzer Augen sind nämlich schon wieder aufgegessen, daher muss ich die Weihnachtsbäckerei etwas Größer angehen 🙂

Für euch gibt’s heute ein Rezept für die MÜRBSTEN Linzer Augen der Welt. Für mich sind diese Kekse zusammen mit Vanillekipferln echt die besten Kekse, aber ein bisschen Auswahl tut dem Gaumen gut. Schaut sie euch an:

Zutaten (für ca. 35 fertige Linzer Augen)
240g Mehl
140g Butter
2 Dotter
70g Puderzucker
Schale einer halben Bio Zitrone
und 1 Prise Salz

Johannisbeermarmelade

Aus den Zutaten mixt ihr schnell einen Mürbteig (am besten gehts mit dem Flachrührer) in eurer Küchenmaschine, knetet ihn mit der Hand kurz fertig und lasst ihn im Kühlschrank ein paar Minuten rasten, damit er sich besser ausrollen lässt. Danach stecht ihr die Kekse aus und backt sie bei 175 Grad für ca. 9 Minuten. Kurz überkühlen lassen, dann lassen sie sich leichter vom Backpapier lösen. Die kalten Kekse befüllt ihr mit Marmelade (mit einem Spritzsack und einer kleinen Kreistülle, so gehts am besten) und bestäubt sie danach mit Puderzucker.

Lasst es euch gut schmecken!
Daniela

Und hier kommt unser kleinster Schlingel: