Veganer Himbeer Kokos Cheesecake – A Smoothie Cake

Hey ihr lieben,

vegane Kuchen sind für mich definitiv (noch? Wer weiß!) eine Herausforderung, aber ich muss gestehen, dass ich es sehr faszinierend finde, mit welchen pflanzlichen Zutaten es möglich ist, tierische Produkte zu ersetzen. Ich habe erst vor kurzem gelesen, dass das Wasser, das beim Kochen von Kichererbsen entsteht (ein Hummus Abfallprodukt sozusagen), so eingedickt werden kann, dass es wie Eiweiß zum Aufschlagen ist. Wie verrückt ist das denn! Das benötigt man für diesen Kuchen zwar nicht, aber diese Erkenntnis hat mich wirklich zum Staunen gebracht.

Dieser Cheesecake benötigt etwas Vorlauf, da zum Beispiel die Cashews ca. 15h eingeweicht werden müssen, um sie pürieren zu können. Leider gibts kein Anschnittfoto, weil ich den Kuchen für einen Bekannten gemacht habe. Der Kuchen hat aber ALLEN sehr gut geschmeckt, darum gibt’s heute das Rezept für euch.

Materialien: 28er Springform, Tortenring

Zutaten:

Boden:
500g Datteln
100g gehackte Mandeln für den Crunch
300g gemahlene Mandeln
5 Prisen Salz

Füllung:
450g Cashews, die mind. über Nacht eingeweicht wurden
1,5kg Himbeeren
230g Zucker

1 Dose Kokosmilch à 400ml + nur das feste von 1 Dose Kokosmilch à 400ml
10g Agar Agar Gelierfix (aus dem Bioladen von Biovegan, von Maltodextrin-Agar Agar Mischungen benötigt ihr mehr, für ca 2,5l Flüssigkeit, vermutlich 5 Packungen)

1) Weicht die Cashews mindestens über Nacht in Wasser ein.
2) Vorbereitung des Bodens:
Schüttet über die Datteln kochend heißes Wasser und lässt sie ungefähr 30 Minuten einweichen, danach Datteln pürieren.
Legt eine Kuchenform mit Backpapier aus und bedeckt sie leicht mit gemahlenen Mandeln.
Verknetet nun das Dattelmus mit den Mandeln und dem Salz zu einem Teig. Verteilt den Teig gut in der Kuchenform und drückt ihn fest. Ich habe es am einfachsten mit den Händen geschafft. Nun ab in den Kühlschrank damit.
3) Püriert die Himbeeren mit den Cashews und dem Zucker. Ich habe es in unserem Standmixer in 3 Portionen geschafft. Püriert lieber etwas länger, um später keinen Sand von den Cashews zwischen den Zähnen zu haben.
4) Holt den Boden aus dem Kühlschrank. Ich habe den Boden nun bereits auf eine Papierunterlage gegeben und den Mandeldattelboden mit einem Tortenring fest umringt.
5) Versprudelt das Agar Agar mit der Kokosmilch/dem Kokosfett Gemisch in einem großen Topf, sodass das Himbeer-Cashew Püree noch hinein passt. Unter ständigem Rühren aufkochen und ca. 2 Minuten rührend kochen lassen. Herd abschalten, kurz überkühlen und dann das Himbeer-Cashew-Püree langsam unterrühren.
6) Cheesecake Masse auf den Boden schütten, kurz abkühlen lassen und dann im Kühlschrank weiter kühlen.
7) Tortenring abmachen, verzieren, fertig.

Schokoladenzahlen und Schokoraspel:
Die Zahlen habe ich anlässlich des 18. Geburtstages bereits am Vortag vorbereitet. Dafür schmelzt ihr ca. 1/2 Tafel Schokolade im Wasserbad, gebt sie in einen Spritzsack und lässt die Schokolade hier unbedingt etwas abkühlen. Ich habe leider nicht auf die Uhr geschaut, aber es waren sicher 15 Minuten. In dieser Zeit dickt die Schokolade wieder etwas, sodass es wesentlich einfacher ist, damit die gewünschten Zahlen zu malen. Ist die Schokolade zu flüssig, rinnt sie selbst bei winzig kleinen Löchlein überall hin, wo sie nicht hin soll. Auf dem Backpapier die gewünschte Zahl malen und trocknen lassen. Meine Zahlen waren ca. 10cm groß, das hat perfekt gepasst.

Für die Raspel habe ich den Rest der Schokolade dünn auf die Rückseite eines Backbleches gestrichen. Ist die Schokolade fest, könnt ihr sie mit der Seite eines Kuchenservierers langsam abschaben. Macht ihr die Schokolade dabei nur ein ganz bisschen warm, entstehen richtige Röllchen.

Lasst euch den Kuchen schmecken!
Daniela

[In der Weihnachtsbäckerei…] Mürbe Linzer Augen

In der Weihnachtsbäckerei,
gibt’s so manche Leckerei *sing*

Der Ofen glüht, die Heizung braucht in der Küche niemand – es herrschen sommerliche Temperaturen. Wie gut, denn langärmlig backen mag ich nämlich so gar nicht. Ich liebe Weihnachtskekse, aber bisher habe ich mich immer mit einer Schuhschachtel voller Kekse von meiner Mama verwöhnen lassen. Dieses Jahr habe ich es irgendwie geschafft, dass ich nun für 10 ErzieherInnen unserer Kita Kekse als Geschenk backe. Ich frage mich immer noch wie. Nach diesem kleinen Schock habe ich gestern gleich 230 Linzer Kipferl gebacken. Die Linzer Augen sind nämlich schon wieder aufgegessen, daher muss ich die Weihnachtsbäckerei etwas Größer angehen 🙂

Für euch gibt’s heute ein Rezept für die MÜRBSTEN Linzer Augen der Welt. Für mich sind diese Kekse zusammen mit Vanillekipferln echt die besten Kekse, aber ein bisschen Auswahl tut dem Gaumen gut. Schaut sie euch an:

Zutaten (für ca. 35 fertige Linzer Augen)
240g Mehl
140g Butter
2 Dotter
70g Puderzucker
Schale einer halben Bio Zitrone
und 1 Prise Salz

Johannisbeermarmelade

Aus den Zutaten mixt ihr schnell einen Mürbteig (am besten gehts mit dem Flachrührer) in eurer Küchenmaschine, knetet ihn mit der Hand kurz fertig und lasst ihn im Kühlschrank ein paar Minuten rasten, damit er sich besser ausrollen lässt. Danach stecht ihr die Kekse aus und backt sie bei 175 Grad für ca. 9 Minuten. Kurz überkühlen lassen, dann lassen sie sich leichter vom Backpapier lösen. Die kalten Kekse befüllt ihr mit Marmelade (mit einem Spritzsack und einer kleinen Kreistülle, so gehts am besten) und bestäubt sie danach mit Puderzucker.

Lasst es euch gut schmecken!
Daniela

Und hier kommt unser kleinster Schlingel:

Saftiges Lemon Bread mit Lavendel und Zitronenzuckerglasur

Wow, die Zeit rennt. Und das beim ersten Beitrag, läuft ja richtig. Heute verrate ich euch mein allerliebstes Lemon Bread Rezept. Kein bisschen luftig, genau deswegen sehr saftig und zitronig. Im Englischen würde man „dense“ sagen. Mit Lavendel einfach perfekt! Eine Scheibe Lemon Bread mit einer Tasse heißen Earl Grey und einem Schuss Milch und jede Sorge stellt sich hinten an.

Ich verwende für das Rezept eine Kastenform mit einer Länge von 35cm. Keine normale Größe, aber kein bisschen weniger schnell aufgegessen 😉

Zutaten:
480g Mehl
1,5 Pckg Backpulver à 15g
2 TL Salz (10g)

550g Zucker
Schale von 4 Bio Zitronen (ca. 15g)
2 gehäufte TL getrockneten Lavendel
5 Eier
90g geschmolzene Butter
500g Joghurt
170g Apfelmus ungezuckert

Zitronenglasur:
Saft von 2 Zitronen
3 EL Zucker
und eine Prise Salz

Zuckerglasur:
250g Puderzucker
Saft von etwas mehr als 1/2 Zitrone

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Für das Lemon Bread verrührt ihr zuerst das Mehl, das Backpulver und das Salz mit einem Schneebesen. In einer weiteren Schüssel kommen der Zucker, die Zitronenschale und der Lavendel. Nun mit der Hand die Zitronenschale und den Lavendel mit dem Zucker verreiben, um einen intensiveren Geschmack zu erhalten. Dazu mixt ihr die Eier, die Butter, das Joghurt und das Apfelmus. Zuletzt siebt ihr die Mehlmischung über die Zucker Zitronenmasse und verrührt mit einem Schneebesen die Masse so lange, bis keine Mehlklümpchen mehr da sind.

Bei 180 Grad ca. 65min backen.

Kurz vor Ende kocht ihr ihr die Zutaten für die Zitronenglasur. Holt das Lemon Bread aus dem Ofen und verteilt die heiße Zitronenglasur auf dem heißen Kuchen. Diese Glasur macht den Kuchen extra zitronig.

Ich stürze den Kuchen nach dem Abkühlen auf meinen Unterarm und kippe ihn dann mit der Oberseite nach oben auf eine Servierplatte. Vermischt noch die Zutaten für die Zuckerglasur (sie muss sehr dickflüssig sein) und verteilt sie auf dem Lemon Bread.

Lasst es euch schmecken!

…und vergesst die Tasse Earl Grey nicht, eine echt unschlagbare Kombination.

Just another food blog.

Hallo Welt!

Food Blogs gibt es viele. Mein Ziel ist es, dich von den Rezepten zu überzeugen, damit du den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zauberst, die von dir bebackt werden. Vielleicht genießt du aber auch einfach nur ein paar Minuten Freizeit und möchtest dir etwas schönes anschauen, um dich zu inspirieren oder abzuschalten. Kommentier gerne und viel, gib deinen Senf dazu – alles okay, nur bitte seid lieb zueinander. Da ich mich auch sichtlich für Papier begeistern kann, wird es hier und da bestimmt auch Verpackungsideen geben.

Ich bin Daniela und bekennende Leidenschaftsbäckerin ohne professionelle Kenntnisse, aber umso mehr Appetit. Ich liebe es, Zutaten miteinander zu verrühren und dem Teig zuzuschauen, wie er im Ofen blubbert, aufgeht, fertig wird. Dabei schätze ich nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Zutaten sehr. Hochwertige regionale, aber auch internationale Produkte machen mich neugierig auf mehr. Ich bin diejenige, die im Urlaub den (hauptsächlich süßen) Spezialitäten des Landes hinterherrennt.

Den Duft nach dem Backen würde ich am liebsten in der Wohnung festhalten können – das geht natürlich leider nicht (außer mit dem Zimtgeruch in einer Duftlampe), aber so gibt es immer wieder einen Grund, etwas neues zu backen. Gerade jetzt in der etwas kälteren Zeit genieße ich die Wärme des Backofens mit dem wohligen Duft noch mehr.

Nimm dir die Zeit hier und da etwas zu kreieren und du wirst sehen, dass es der Seele gut tut, Bewusstsein für Zutaten und dem Vermengen zu schaffen.

Hab viel Freude beim Nachbacken!

Guten Appetit,
Daniela